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Donnerstag, 19. September 2013

Heute weckt mich leider nicht die Sonne, es regnet. So ein Mist. Das heißt, dass wri nicht wieter arbeiten können. Als ich ins Haupthaus komme, ist noch niemand da. Doch kurze Zeit später kommt Katrin rein und piepst. Bist du das oder die Vogeluhr? Weder noch. Sie hat ein Küken im Schal. Happy und Sonny haben die Küken gejagt und Happy hat sogar eins gefressen. Nach dem Frühstück müssen die Küken und das Huhn eingesammelt werden. Katrin füttert das kleine durchgefrorene Küken mit gekochtem ein und Brennesseln undsetzt es dann wieder in ihren Schal. Während des ganzen Frühstücks piepst es immer mal wieder. Wir sind alle total begeistert von dem kleinen und es siehst jetzt auch schon wieder ziemlich flauschig aus. Bo beschließt mit gerrit nach Kalmar zu fahren, weil er noch ein Rohr für den Kaminofen von Julius und Selina braucht.

Also geht es nach dem Frühstück für mich die Hofarbeit los. Wir holen den Käfig und gehen zum Hühnerstall. Katrin fängt zuerst die Henne ein, mit großem Theater. Dann fangen wir die kleinen Küken ein. 11 Stück. Aber es piepst immer noch. 2 Küken sitzen außerhalb des Geheges und sid ganz kalt und nass. Wir gehen ins große Gewächshaus, wo der Käfig ein warmes Plätzchen findet. Alle 13 Küken sitzen unter der einen Henne. Faszinierend. Dann geht es mit der Gartenarbeit los. Ich binde die Tomaten hoch und stabilisiere die kleinen Pflänzchen mit Stöcken. Außerdem setzte ich mich in die küche und hole aus den Goldberry die Samen. Ganz schön mühselig.

12 Uhr. Gerade bringen wir die Zäune zu Schafweide, als Bo ruft. Wir essen schnell eine Kleinigkeit und da es aufgehört hat zu regnen, fahren wir zu Thomas. Vorher darf ich noch die Birnen- Ingwer- Zitronen Marmelade probieren. Hmmmmm…. Lecker! Zuhause werde ich auch ein bisschen Marmelade kochen!

Zuerst fahren wir nochmal zum Holzhändler und holen Balken. Dann geht´s zu Baustelle. wir bohren die Balken in den Boden und schrauben die Bretter für die aufrechten Balken fest. Dann ist es auch schon 17 Uhr.

Katrin ist ziemlich gestresst, da sie Migräne hat und die beiden zu einer Infoveranstaltung von der Schule müssen. Ist es noch eine Waldorfschule oder nicht? Ich koche heute: Zucchini- Kartoffel Auflauf. Alles aus dem eigenen Garten :) Ich finde es total cool, so viel aus dem eigenen Garten zu haben. Ich habe rechtzeitig angefangen zu kochen, dachte ich, denn wir essen erst um 20 Uhr. Diese blöden Kartoffeln brauche immer eine ewigkeit bis sie fertig sind. Alle finden mein Essen super. Ich mag es auch, aber es schmeckt nicht so gut wie bei Oma. Das nächste mal, wenn ich bei ihr bin, werde ich mir das von ihr wünschen. Katrin und Bo sind mittlerweile auch wieder da. Wir sitzen zusammen und unterhalten uns über die Schule, dort gehen übrigens alle “Kinder! hin.

21.30 Uhr. Ich gehe rüber, mache das Feuer an und will mit Alex telefonieren, der aber nicht an sein Handy geht. Also hat er in Rade keinen Empfang. Ich beschließe auf dem Festnetztelefon anzurufen. Seine Mama geht ran. Auch sie liest diesen Blog :) Es freut mich so sehr zu Erfahren wer diesen Blog liest und virtuell dabei ist. Ich hätte nie gedacht, dass dieser so viel Anklang findet. Ich wisst gar nicht wie toll sich das anfühlt! Danke :)

Rätsel:

Mama, wenn ich wüsste was ich mir gewünscht habe, wäre es für mich auch leichter. Ich habe keine Ahnung, was ich irgendwann mal fallen gelassen habe und womit ich eine Überraschung verdient habe.

Tipp 2: Man kann es in der Küche nutzen.

Haha… Das meiste befindet sich in diesem Bereich aus Plastik und Metall. Ich habe keine Ahnung. Ich bin für jeden Vorschlag offen :)

Jetzt werde ich das letzte Kapitel von meinem Buch hören und schlafen.

Gute Nacht.

 

Mittwoch, 19. September 2013

Sorry, dass ich jetzt erst schreibe, aber heute ist so viel passiert! Wieder ein großartiger Tag! Ich fühle mich trotz der späten Uhrzeit noch richtig fit und bin glücklich!

Ich liebe das Frühstück! Müsli mit frischem Obst und frischer Milch! Lecker! Naja danach ging es auf zur Baustelle. Als wir dort waren ist uns aufgefallen, dass wir einiges vergessen haben und Bo ist nochmal los. In der Zwischenzeit habe ich den kompletten Fußboden rausgerissen und die Balken entfernt. Als Bo wieder da war haben wir dann angefangen die Unterkonstruktion für den Fußboden anzufertigen. Ausmessen, Balken zuschneiden, mit der Wasserwaage prüfen, ausbessern, nach sägen, messen, fest schrauben. So gingen die ersten Balken voran. Nachdem der Rahmen lag, haben wir überprüft ob der rechte Winkel stimmt. a²+b²=c²  und alles was wir ausgelegt haben passte. Also konnte es einfacher weiter gehen. Die Balken, die zwischen den Rahmen kommen, damit der Boden drauf liegen kann, werden mit einem Balkenschuh an der einen Seite befestig und auf der anderen Seite einfach von dem vorderen Balken festgeschraubt. Arbeitsteilung: Bo sägt zu und ich befestige die Balkenschuhe. Es ist echt zum verrückt werden, Bo steckt immer meine Bits ein, weswegen ich immer da stehe wir ein Männlein im Walde und er lässt seinen Zollstock immer irgendwo liegen oder versteckt das Werkzeug. Ein sehr lustiger Tag! Achso und 1 cm Toleranz… kenn ich nicht was ist das? Was ich heute auf jeden Fall gelernt habe, ist das Gefühl für einen (Schlag-) Akkuschrauber. Matthias (mein Meister beim WDR) sagt immer, dass ich kein Gefühl habe für sowas. Die Schrauben von den Schuhen mussten aber ganz vorsichtig geschraubt werden, da sie sonst abbrechen. Und der andere Akkuschrauber war zu groß für die schmalen Abstände, also war Vorsicht geboten und siehe da, es hat geklappt 😀

Zum Mittagessen gibt es Lasagne. Endlich Fleisch! Ich liebe diesen Kunden :) Auf diesem Hof arbeiten behinderte Menschen und alle sind so lieb und Hilfsbereit!

Am Ende dieses Tages steht die Unterkonstruktion! Wir fahren zum Hof zurück. Ich bin ganz schön müde. In der Küche riecht es total gut, die Wofer und Katrin haben Marmelade gekocht… Hmmm… Katrin und Bo fahren mit Jonathan nach Kalmar und Jessica kocht heute. Anna und Sarah schneiden Birnen, die getrocknet werden und ich sitze am Tisch und habe keine Ahnung wo von die Mädels reden, vor allem sprechen sie Englisch… Ich beschließe mich einen Moment ins Bett zu legen und mein Hörbuch zu hören.

Eine halbe Stunde später bin ich schon viel fitter und gehe zurück. Ich helfe noch schnell das Gemüse zu schneiden und da klingelt das Telefon für mich. Alex! Super. Wir reden über dies und jenes und er erzählt, dass ein Päckchen angekommen ist, schon gestern und er hat es für mich bestellt, weil ich wohl erwähnt habe, dass ich es haben möchte. Er will mir aber nicht verraten was es ist. Jetzt bekomme ich jeden Tag einen Tipp. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mit raten 😉

Tipp 1: Es ist aus Plastik und Metall.

Haha, das kann ja alles Mögliche sein. Wenn die Tipps nicht besser werden, rate ich solange bis ich es Zuhause aufmachen kann 😛

Danach essen wir und auch Katrin und Bo sind wieder da. Als alle fertig sind, kommt Garrit und bringt Johnatan nach Hause. Ich erinnere ihn an das Rezept von seinem Kuchen, den er an dem Fest gebacken hat und er will es die Tage vorbei bringen.

21.30 Uhr. Sarah und ich waschen eben ab. In der Zeit hat Jessica sich vor den PC verkrümelt und kommt zurück. Nun macht Anna sich auf den Weg und Sarah stiefelt hinterher als wir fertig sind mit dem Abwasch. Während die beiden ihren Heimweg planen, kochen Jessica, Katrin und ich die restliche Marmelade. Zwei Sorten sind es noch. Bei der einen weiß ich nicht genau was drin ist, da sie diese schon vorbereitet hatte. Auf jeden Fall Pflaumen und Birnen. In der die wir machen ist folgendes drin:

Pflaumen

Birnen

Dunkle Schokolade

Vanille

Gelierzucker

Peptin

Super Lecker! Und wenn ich Glück habe, darf ich eine mitnehmen! Jessica und ich platzen von der ganzen Nascherei, aber es ist einfach so lecker! Ein bisschen beneide ich die Wofer ja schon! Also Katrotten und Katroffeln zupfen muss ich nicht, aber die machen schon echt tolle Sachen mit Katrin! Deswegen fand ich es jetzt echt schön, dass nur Jessica hier war und ich auch mal sowas cooles mitmachen konnte! Wir haben tolle Gesprächsthemen gehabt und ein bisschen rumgealbert. Und Jessica hat mich gelobt: Mein Englisch ist zwar nicht das Beste aber es reicht um mit einander zu kommunizieren. Sie versteht mich also :) Dann ist ja alles im Lot!

23 Uhr. Ich gehe rüber und Sarah und Anna sind nun auch fertig am PC. Sarah und ich sitzen noch ein wenig gemütlich vorm Kamin und quatschen über die Gott und die Welt. Dann kommen die anderen und wir gehen ins Bett.

0.00Uhr. Jetzt sitze ich hier und habe fertig getippt und werde mich jetzt rum drehen. Ich bin ziemlich Ko, aber es war ein toller Tag!

Gute Nacht ihr lieben!

Dienstag, 17. September 2013

Eine Woche ist rum seit dem ich hier. Mittlerweile fühle ich mich hier sehr wohl! An diesem Morgen sind Maren und Alex gefahren. Jetzt sind wir nur noch 4. Mir graut es ein bisschen davor wenn alle weg sind. Aber bis dahin ist noch eine Woche und ich bin nur eine Woche allein hier. Das werde ich überleben. Heute reißen wir alles ab. Der Vorbau ist nun Geschichte. Es war richtig toll und hat ziemlich Spaß gemacht. Mit Bo zu arbeiten kann richtig lustig sein! Zuerst reißen wir alle Seiten raus und schrauben die Schrauben von unten lose. Sechskantschrauben mit einem Engländer zu lösen ist total scheiße! Aber funktioniert. Dann gehen wir aufs Dach und machen die Nägel raus um das Wellblech weg zunehmen. Während ich die letzen Nägel löse, baut Bo schon das Gerüst auf. Nun ist das arbeiten wesentlich einfacher! Wir sägen die Balken raus und nehmen die Grundkonstruktion auseinander. Außerdem müssen wir einen Balken weg nehmen und zwei Teile der Verkleidung, diese sind verfault. Zum Mittagessen werden wir von Thomas (der Kunde) eingeladen. Fisch, Kartoffeln und Möhren. Lecker! Auf dem Hof arbeiten Leute, die Eingeschränkt sind. Sie können kaum Englisch, machen aber Schabernack mit mir und sind sehr freundlich! Sie helfen uns immer wieder und räumen das ganze Holz weg. Dann machen wir uns auf den Weg zum Einkaufen, Holz und Schrauben. Beim Sägewerk nimmt sich jeder was er braucht, geht zum Büro, wo man sich noch Schrauben und etliches anderes Zubehör kaufen kann und füllt einen Zettel aus. Alles auf Vertrauensbasis. Und es klappt total cool. Dort bekomme ich auch einen schwedischen Zollstock. Der ist dünner als die deutschen. Hier gibt es sogar richtige ZOLLstöcke. Da muss man drauf achten, dass man den richtigen greift. Bo erklärt mir, dass es bei solchen Arbeiten nicht auf Millimetern ankommt. Wir reden nur von Zentimetern und Metern. Es ist wunderbar mal nicht so genau arbeiten zu müssen. Es macht Spaß. Diese grobe Arbeit ist das richtige für mich. Wir bringen die ersten Balken an und machen alles Regenfest. Dann ist der Tag auch schon rum. Ich bin ziemlich müde. Als wir wieder auf dem Hof sind, spreche ich mit Katrin ob ich in das andere Zimmer kann oder ob noch andere Wofer (Work and Travel) kommen. Nein und da Stina in dem Zimmer schlafen will wo ich jetzt drin schlafe kann ich umziehen. Jessica und ihr Freund (der kommt am Sonntag) können dann in dem Zimmer blieben und wenn die beiden weg sind kommt Stina. In meinem neuen Zimmer habe ich auch ein bequemeres und vorallem größeres Bett. Nun kann ich mich lang und breit machen! Super! Danach gibt es Essen und wir reden noch eine ganze Weile. Gegen 9 gehe ich ins Bett und skype noch kurz mit Alex. Er hat mir ein Paket geschickt. Ich bin mal gespannt, was da so alles drin ist. Er ist so süß. Ich hatte es gehofft und nun habe ich ihm die Überraschung genommen, da ich mal wieder damit genervt habe. Manchmal bin ich echt doof! Aber ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass er es macht und deswegen habe ich diesmal expliziter nach gefragt. Doof, aber ich freue mich total! Alex ist der tollste Freund und macht sich so viele Gedanken. Selbst in der Ferne versucht er mich glücklich zu machen! Das gelingt ihm wirklich gut. Er ist echt süß! Ich bin froh, dass ich ihn habe! Ich liebe dich! Tja und jetzt ist es doch wieder so spät. Eigentlich wollte ich früh ins Bett. Damit es nicht noch später wird, mache ich jetzt Schluss!

Montag, 16.September 2013

Einen schönen guten Abend!

Heute war richtiges Arbeiten angesagt. Und nach dem Frühstück ging es dann auch los. Die Brote waren geschmiert, das Werkzeug gepackt und wir Start klar.

Beim Kunden haben wir dann besprochen was so ansteht und was er gerne hätte. Der Vorbau und der Balkon kommen weg und sollen ersetzt werden. Da wo die Hunderampe war soll der Vorbau ein Stück verlängert werden und die Eingangstür versetzt werden.

Endlich kann es los gehen! Es sind insgesamt 5 Fenster verbaut, die ich raus reißen darf! Richtig cool! Macht total Spaß und geht einfacher als ich gedacht habe! Zwei Leisten raus und das Fenster ist lose und ich kann auch größere Fenster alleine tragen, da die so leicht sind (einfach verglast und keine Isolierung). Dann schnappe ich mir den Alligator (eine elektrische Säge, wo man auch Eisen mit schneiden kann) und säge die Nägel durch. Dann können die Seiten von der Veranda genommen werden und es stehen nur noch die Balken. In der Zeit hat Bo den Balkon (der auf dem Dach ist) in Einzelteile gelegt. Als nächstes nehme ich einen Teil der Hunderampe weg und nehme die ersten Balken unter dem Dach weg. Richtig geile Arbeit, die zwar anstrengend ist, da mir für die Balken gut 20 cm an Größe fehlen, aber mega Spaß macht!

12 Uhr. Na toll muss es den jetzt Regnen? Der Kunde meint, dass wir dann für heute Schluss machen. Also laden wir die neuen Fenster vom Anhänger ab und nehmen die alten mit. Bo sammelt alle alten Fenster, er meint die könnte er gut auf seinem Hof verwerten. Also machen wir uns auf den Heimweg.

Dort riecht es schon total gut. Zum Mittagessen kommt Stina mit ihrer Mama, eine Bekannte von Bo und Katrin.  Stina zieht hier nächste Woche für 3 Monate ein und arbeitet hier. Es gibt Kartoffeln mit selbstgemachtem Frischkäsedip, Rote Beete und Salat! Richtig lecker, sogar die Rote Bete (die gestreifte) schmeckt ganz gut. Zum Nachtisch hat uns Jessica nochmal Apfelkuchen gebacken. Sie ist so lieb und der Kuchen soooo lecker!!! Danach schneiden wir Apfelringe die wir selber trocknen. Ich bin gespannt wie die schmecken!

15.30 Uhr. Bo und ich müssen los und das Gerüst abholen. Wenn wir Pech haben müssen wir das was wir brauchen abbauen und ein anderes aufbauen. Bo zeigt mir einiges von der Landschaft und dann sind wir auch schon da. Christian hat das Gerüst abgebaut und wir brauchen es nur noch abladen! Super!  An dem Haus wird die Fassade erneuert und in dem Garten von der Dame stehen viele Obstbäume, unteranderem auch ein Pflaumenbaum. Bo und ich sammeln eine ganze blaue Ikeatüte voll und unterhalten uns noch einen Moment. Und dann geht’s wieder ab in Richtung Heimat. Auf der Fahrt zeigt Bo mir noch einige Häuser an denen er gearbeitet hat und dann klingelt sein Handy, Katrin. Wir müssen nach Ljungbyholm weil Jonathan verschwunden ist. Als wir an der Haltestelle angekommen sind, steht er vor dem Kiosk und winkt uns grinsend zu. Bo ist ein bisschen sauer, weil Jonathan sich nicht gemeldet hat. Also kommt er auf meinen Schoss und ab geht’s nach Hause.

Dort helfe ich Maren noch ein bisschen mit den Apfelringen und fange dann an Katroffelpuffer zu braten. Dazu gibt es frisches Apfelmus, Preiselbeeren, Frischkäse und Käse. Tja und danach habe ich mich an den Lapi gesetzt und mit meiner lieben Kollegin und Freundin  zu schreiben, damit ich auf den neusten Stand der Dinge gebracht werde, die heute so am ersten Schultag passiert sind und so das ein oder andere aus der Schweiz. Alles sehr interessant… :) Ich freue mich jetzt schon auf den ersten Arbeitstag mit dir 😀

Damit ihr es alle wisst: Ich habe die beste, liebste und tollste Familie und den besten Freund die ich alle sehr liebe und den tolltesten Freundeskreis den es gibt! Ich bin froh euch alle zu haben! Ich gebt mir Mut und Unterstützung!  Danke!

Jetzt wünsche ich euch eine gute Nacht!

Sonntag, 15. September 2013

Heute Morgen als ich aufgewacht bin, ging es mir wieder ziemlich gut. Beim Frühstück war die Frage wer mit nach Öland will. Bo musste dort ein paar Fenster abholen. Und da ich was sehen wollte bin ich mitgefahren. Zuerst haben wir Andrea zum Bahnhof gebracht. Warum sie schon wieder gefahren ist weiß keiner so genau.

Dann sind wir in Richtung Kalmar gefahren, dort habe ich den ersten Ikea gesehen 😀 Erstaunlicherweise haben die Geschäfte hier auch sonntags auf. Bo und ich haben noch ein paar Schrauben und Spanngurte gekauft und dann ging es weiter.

Die Leute wo wir waren, sind ein Lehrerehepaar an der Waldorfschule, wo Selina, Made und Feli hingehen. Die haben jede Menge Fenster und unten im Keller einen kleinen Flohmarkt. Richtig nett. Dort bekommen wir einen Tee und ein Brot und dann machen wir uns auf den Weg nach Hause. Auf dem Weg schlafe ich ein bisschen und wir machen noch halt bei einem Sportoutlet weil  Bo ein paar Schuhe braucht. Viel Auswahl aber nichts dabei.

Zuhause machen wir Mädels und es gemütlich im Haus, quatschen, trinken Tee und bestellen das ein oder andere Ticket. Alle fahren vor mir. Maren, Alex und Anna nächste Woche und Jessica, ihr Freund (nicht fest und kommt am 23.) die Woche danach. Und dann die Woche fahre ich.

Als wir Abendessen wollen, sind Katrin und Bo von einem Geburtstag wieder da. Katrin ist ein wenig gereizt und will nicht dass jetzt noch angefangen wird zu kochen, also gibt es nur Kartoffelbrei und ein bisschen Gemüse. Zum Nachtisch gibt es Apfelkuchen, den Jessica und Katrin am Vormittag  gebacken habe. Super lecker.

Danach buchen Maren und ich noch mein Ticket und dann skypen Alex und ich und versuchen meinen PC und die Homepage noch ein bisschen in den Schuss zu kriegen. Macht richtig Spaß! Ich liebe dich!

Auch wenn die Laune hier in Richtung Abend ziemlich schlecht wird, weil Anna total neben der Spur ist. Sie fühlt sich unsicher und weiß nicht was sie in dem einen freien Jahr machen soll. Ich bin total gut gelaunt und es geht mir ziemlich gut. An dem Tag ist zwar nicht viel passiert aber irgendwie ist er cool.

Jetzt könnt ihr auch das ein oder andere Bild sehen :) Viel Spaß beim gucken und eine gute Nacht! Morgen gibt es bestimmt mehr zu berichten 😉

Danke nochmal dass ihr alle so fleißig mitlest! Ich fühle echt, dass ihr bei mir seit :* Ihr seid die besten!

Samstag, 14. September 2013

Heute Morgen als ich aufwache ist es ziemlich bedeckt und es sieht nach regen aus. Keine guten Voraussetzungen für ein Fest. Trotzdem geht es mir ziemlich gut! Ich bin gut gelaunt und freue mich auf den Tag!
In der Küche riecht es schon wunderbar! Katrin backt Kekse. Wir frühstücken bei diesem herrlichen Duft und danach bringen wir die Sachen ins Auto und fahren zu Gerrit. Dort sieht alles so schön aus und wir bauen den Rest auf. Wir verkaufen Kuchen, Kürbis-Apfel- Möhren Suppe (Kürbissuppe ist total ekelig, aber in dieser Mischung ist sie richtig lecker!)den gemischten Tee (in schönen eigenen designten Verpackungen), Kartoffeln, Möhren und Rote Beete (Die innen gestreift sind). Kinder verkaufen Sachen, ein Cricketspiel und eine Slagline ist aufgebaut und es wird frischer Saft gepresst. So gegen Mittag holen Bo und ich Andrea vom Bahnhof ab. Eine Dame, die deutlich älter sind als wir anderen. Sie kommt aus England und spricht ganz schön komisch und undeutlich, im Gegensatz zu Jessica.
Es gibt so viele leckere Sachen und wir genießen den Tag in der Sonne! Trotz viel trinken habe ich furchtbare Kopfschmerzen und Katrin bringt mich nach Hause, damit ich mich hin legen kann. Ich Skype mit Caro. Julia (wenn du das liest) wir müssen am Montagabend unbedingt schreiben oder skypen! Ich bin jetzt schon neugierig! Ich vermisse euch zwei durch geknallten Hühner :* Ich freue mich jetzt schon auf euch!
Am Abend mache ich mir nochmal was von der leckeren Suppe warm, mache mir eine Wärmflasche und Tee und verkrieche mich wieder in mein Bett, wobei es meinem Kopf schon besser geht. Es ist nur ein wenig kalt. Als ich das fertig mache, klingelt das Telefon. Oh Gott… Keiner da und was ist wenn da ein Schwede dran ist? Naja ich gehe dran und es ist ein Freund von Sarah. Ich soll ihr nicht sagen, dass jemand am Telefon für sie ist. Wie bekomme ich sie jetzt ins Haupthaus? Ich muss ihr dringend was zeigen. Sie kommt mit, setzt sich auf den Stuhl wie ich es ihr sage und drücke ihr das Telefon in die Hand. Sie freut sich total!
Tja und jetzt sitze ich hier, trinke Tee und berichte euch :)
Ich bin gespannt, ob wir morgen wirklich nach Öland fahren und hoffe, dass meine Kopfschmerzen wieder weg sind! Ich schicke euch ein bisschen Sonne rüber!

Gute Nacht!

Freitag, 13. September 2013

Guten Abend ihr lieben!
Ich habe schon von dem ein oder anderen gehört, wer hier so alles liest und ich muss sagen es freut mich sehr! Total schön zu wissen, dass ihr alle mit mir fühlt und virtuell dabei seid! Also erzähle ich euch mal was heute so passiert ist:
Der Morgen hat schon toll begonnen: Die Sonne scheint! Am Frühstückstisch haben wir besprochen, was so ansteht. Brot gebacken werden, Tee gemischt werden und Kartoffeln abgefüllt werde, die Fenster in unserem Haus müssen verkleidet werden und bei Gerrit (Der Sohn von Katrin und Bo, dort wo morgen das Fest stattfindet) muss ein bisschen was Vorbereitet werden. Meine Aufgabe die Fenster.
Ich mache mich fertig und meine Haare sehen so langsam echt furchtbar aus, aber dafür habe ich mir gestern ja was gekauft: Ein Tuch. Zum Dreieck gebunden. Ach Papi… Die Putze ist wieder da 😉 Naja, Bo gibt mir das Werkzeug was ich benötige, das Holz und erklärt mir wie ich es machen soll. Meine Werkstatt: Die Wiese vor unserem Häuschen, 2 Böcke,2 Zwingen, Akkuschrauber, Handkreissäge, Elektrohobel, Kappsäge, Stichsäge und Bandschleifer. Meine Aufgabe: Ich soll eine Fensterbank muss eingepasst werden und ein U muss gebaut werden. Das U soll dann bündig mit der Wand verkleidet werden. Okay, mal sehen wie ich das mache. Zuerst eine Skizze. Dann fange ich mit der Fensterbank an. Schneide sie zurecht und setze sie ein. So ein Mist irgendwie habe ich mich um 6,5 cm vertan, beim anzeichnen fällt mir später auf. Ich bereite erst mal alles für das U vor. Ich messe alles genau aus, da die Teile konisch laufen müssen. Bo sagt, man muss alles an das alte Haus anpassen. Er hat in Hamburg eine Tischlerei mit einem Zimmermann gehabt. Dort hat er gelernt: Man muss überlegen wann der eine mm wichtig ist und wann man auf volle cm aufrunden muss. Und hier gilt: cm reichen aus!
Bis zum Mittagessen habe ich das alles soweit vorbereitet. Heute ist es so schön, dass wir draußen essen. Suppe mit richtig leckerem Brot! Danach geht es weiter, in meiner sonnigen Werkstatt! Herrlich! Ich säge, ich bohre, ich schraube. Zwischen durch kommt Katrin und guckt mal was ich so mache. Ich bin ein wenig genervt, da ich bisher so wenig geschafft habe. Sie sagt, dass ich stolz sein kann, was ich bisher geschafft habe und das noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Wo sie recht hat, hat sie recht. Also weiter. Bis zum Abendessen habe ich das U und die Fensterbank geschafft. Ganz schön schwierig es in einem alten und schiefen Haus neues gerade aussehen zu lassen. Aber ich und auch Bo ist mit dem Ergebnis zu frieden. Ich konnte den ganzen Tag bei dem herrlichen Wetter draußen arbeiten, mein Hörbuch hören (ich habe jetzt fast alle 3 Bände von Shades of Grey durch) und habe zwar nur wenig geschafft, aber viel gelernt und das ist doch auch wichtig oder?
Ich telefoniere mit Mama und Oma. Beide sind froh, dass es mir gut geht. Und Oma: Du bist so süß! Ab sofort kannst du auch alleine lesen 😉 Mir geht es gut hier. Das Heimweh ist weniger geworden. Ich bin angekommen und denke nur selten an Zuhause, da ich viel zu tun habe! Es tut gut eure Stimmen zu hören!
Danach gehe ich in die Küche und gucke, was dort so getrieben wird. Es wird immer noch Tee gemischt. Hurrican: Mit Chili und Schwarzem Pfeffer, Pfefferminz, Melisse und vielen anderen guten Dingen. Im Nachgeschmack ein bisschen scharf aber lecker. Ich helfe Jess und Alex die Etiketten fertig zu machen. Auch noch nach dem Abendessen. Ganz schön Arbeit. Hoffentlich gibt es bald Abendessen. Hier riecht es so lecker! Nach Tee und Brot. Zum Abendessen gibt es Kartoffeln, Apfelmus und Salat aus eigenem Anbau. Richtig lecker! Das einzige was fehlt ist ein bisschen Fleisch.
Dann gehe ich zum Haus, mache Feuer an und telefoniere mit Alex. Er ist so süß! Er fragt, was mir fehlt und eigentlich gibt es nichts. Doch eine Bürste, aber das ist nicht wichtig, denn so fällt es nicht so auf wie fettig meine Haare sind. Ich hoffe, ich kann bald Duschen. Und ich habe Clara vergessen. Die vermisst mich schon. Ich sie auch. Seit dem Krankenhaus ist sie immer bei mir :( Aber bisher habe ich an alles andere Gedacht. So und jetzt habe ich euch geschrieben, mein Schatz ist glücklich, denn er kann lesen. Er war traurig, dass ich bisschen noch nichts hochgeladen habe. Jetzt ist es soweit 😉
Ich gehe jetzt ins Bett, werde noch ein bisschen Dr. House gucken und dann schlafen.

Gute Nacht!

Donnerstag, 12.September 2013

Heute wache ich auf und bin nicht ganz so fit, aber fühle mich ziemlich wohl. Heute frühstücke ich richtig leckeres Müsli. Mit frischen Birnen und Äpfel vom Hof, Bananen und Kiwi… Hmmm. Und ich fange an Ingwertee zu mögen. Mir war nicht bewusst das Ingwer so lecker sein kann.

Danach fahren Bo und ich zur Baustelle, auf der ein Vorbau abgerissen werden soll und ein neuer gebaut werden soll. Die Umgebung ist so schön. Hier mal ein Häuschen und da mal eins und soo viel Wald. Richtig urig. Auf dem Hof, redet Bo mit dem Herren und erzählt mir dann, dass wir wieder fahren. Am Sonntag soll es ein Unwetter geben und dem Herrn ist es zu heikel, er hat Angst, dass ihm dann alles um die Ohren fliegt. Während der Fahrt unterhalten wir uns über die Arbeitszeiten hier und er erzählt, dass er auch manchmal am Wochenende arbeitet, wenn es gute und wichtige Aufträge sind. Es müssten bei einer Bekannten noch Fensterbänke angebracht werden, die muss sie sich mal aussuchen und das könnten wir machen, evtl. am Wochenende, wobei nein das geht nicht. Am Samstag ist ein Fest von der Gemeinde und dort fahren wir hin. Schade ich wäre am Samstag gerne nach Kalmar gefahren. Hey du kannst doch heute fahren. Heute? Aber ich muss doch arbeiten. Das holen wir dann am Wochenende nach, es gibt genug auf dem Hof zu tun. Also neue Planung für heute: Kalmar.

10.01 Uhr. Ich stehe an der Bushaltestelle nach Kalmar. Und da kommt auch der Bus. Hier braucht man eine bestimmte Karte um mit dem Bus zu fahren bzw. um zu bezahlen. Katrin hat gesagt auf einer von den dreien ist Geld drauf. Also steige ich ein und sage, dass ich gerne ein Ticket nach Kalmar hätte. Ich halte die Karte dran, damit das Guthaben abgebucht werden kann und alle sind leer. Und in diesem Bus kann ich nicht aufladen da das Gerät dafür kaputt ist. Also muss ich das in Ljyungbyholm machen, denn auf dieser Fahrt steige ich einmal um. Also lässt er mich so mit fahren, sehr freundlich! Im nächsten Bus ist das Spiel ähnlich, aber ich könnte aufladen, doch die Dame lässt mich auch so mitfahren.

10.40 Uhr. Ich bin in Kalmar angekommen und sehe sofort das Meer! WOW! Mein erstes Ziel ist der Telefonladen, da ich mir eine Prepaidkarte für mein Handy kaufen möchte, damit ich Internet habe. Als ich die dann endlich nach langen hin und her habe, gehe ich zur Touristeninformation!

Vier Ziele:
Innenstadt
Dom
Museum
Schloss

 

Und so laufe ich es auch ab! Die Stadt ist total schön und gemütlich. Also wird ein neuer Schal gekauft. (Mama wenn du das liest: Er ist hell grün weiß, du wirst in mögen) Im Dom wird ein Konzert aufgebaut und die Orgel spielt. Es sind tolle goldener Ornamente an den Wänden. Klein aber fein. Im Museum ist eine Ausstellung von der Kroan, ein Schiff das 1676 vor Öland gesunken ist und 1980 geborgen wurde. Es ist nicht mehr so viel zusehen wie von der Vasa, da diese nicht untergegangen ist, als andere Schiffe gebombt haben, aber die Teile die erhalten sind, sind besser erhalten, da das Wasser vor Öland nicht so Salzig ist. Es ist sehr übersichtlich und verständlich aufgebaut und die meisten Texte auch auf Deutsch. Als ich aus dem Museum raus komme blicke ich wieder aufs Meer und auf Öland, die Insel liegt relativ nah am Festland. Zum Schloss gehe ich am Meer entlang. Eine richtig tolle Landschaft. Das Schloss ist ringsum vom Wasser umgeben. Ich entschließe mich, mir das Schloss auch von innen anzugucken und lerne einiges über die Schwedische Geschichte und es ist gar nicht so prunkvoll wie andere Schlösser, aber es hat seinen Charme. Ich mache noch ein paar Fotos mit der Landschaft und dem Wasser und dann mache ich mich auf den Weg zum Bus zurück. Da ich ein kleines Hüngerchen habe, mache ich kurz halt bei Mc. Ein Cheeseburger (Schatz ich hatte recht, die Karte ist die selbe, nur andere Aktionen :D) Ich setzt mich noch einen Moment ans Wasser und nehme ein Sonnenbad! Ich habe richtig tolles Wetter erwischt! Die Leute hier sind alle so nett und freundlich! Was sich im Laufe des Abends auch nochmals rausstellt.

16.05 Uhr: Ich steige in den Bus ein und fahre wieder so mit. Ich bin so froh, dass das klappt.

16.42 Uhr: Ich bin zurück an der Haltestelle, aber es ist noch niemand da. Ich warte einen Moment in der Sonne! Es ist so herrlich in der Sonne! Nach gestern hätte ich das nicht gedacht.

17.00Uhr: Immer noch keiner da, ich rufe mal Katrin an. Oh Sie hat mich in dem Trubel total vergessen, macht sich aber sofort auf den Weg. Keinen Stress ich genieße die Sonne 😀 Ich erzähle Katrin von dem Problem mit den Karten, was sie sehr wundert. Aber sie ist froh, dass ich trotzdem mitgenommen wurde. Als wir wieder auf dem Hof sind, unterhalten wir uns noch ein bisschen während wir das Abendessen vorbereiten. Hühnersuppe… Sehr lecker… Wenn ich wieder komme bin ich hoffentlich schlank 😉 Nach dem Abendessen richtet mir Julius das Internet ein, wir sitzen noch ein bisschen gemütlich zusammen und reden über den Tag.

Jetzt sitze ich vorm Kamin und habe euch berichtet und gehe jetzt auch ins Bett!

Gute Nacht!

J

Falls irgendwo ein J steht soll das ein :) Ich habe es in word vorgetippt und einfach eingefügt!

Viel Spaß beim lesen! Und danke an alle die das hier ermöglichen!

Mittwoch, 11. September 2013

Halb 8. Der Wecker klingelt und ich stehe auf, unverständlich wach und ausgeschlafen. Ein tolles Gefühl, wobei mein Freund an meiner Seite fehlt. Ich stehe auf, nehme meinen Kulturbeutel und stiefel in Haupthaus, ins Bad. Dort ist schon Katrin und empfängt mich, erklärt mir wo ich was finde und geht mit den Hunden spazieren. Ich mache mich fertig, bringe meine Sachen weg und setze mich an den Tisch zum frühstücken. Müsli. Also eher Haferflocken und dann könnte ich noch Rosinen und Kokosflocken rein mischen. Rosinen reichen. Etwas Milch und gut. Diese ruhe. Nach und nach trudeln die anderen ein, wobei die Schulkinder schon weg sind. Jessica bringt frische Früchte mit. Mist die hätte ich ja auch in mein Müsli packen können. Pech.

Nach dem Frühstück besprechen wir was wir machen. Da es regnet fällt die Baustelle aus, der Kunde hat abgesagt. Es regnet? So ein Mist, alle rennen raus. Die Apfelkisten müssen rein. Danach holen wir die Dachziegel und decken das Dach. Anna, Bo und ich. Jessica, Katrin und Sarah machen den Apfelkeller leer und schneiden Bäume zurück. So ein Mist Wetter! Es regnet zwar nicht aus Strömen aber es ist unangenehm. Katrin leiht mir ihre regen Jacke den die habe ich vergessen, zumindest zum arbeiten. Anna und ich unterhalten uns super! Wir reden so über die Zeit, die uns hier her getrieben hat und was wir schon so erlebt haben. Sie und Sarah sind befreundet und schon seit einem Monat hier. Was Sie beruflich machen will weiß Sie noch nicht genau. Am liebsten studieren. Irgendwas in Richtung Theaterpädagogik. Ihre Zelte möchte Sie bald abbrechen und noch weiter reisen nach Spanien. Sie will gar nicht nach Hause. Das kann ich gar nicht nach vollziehen. Zuhause ist doch schön. Aber Sarah geht es genauso. Sie weiß auch noch nicht was Sie machen will, bleibt aber noch auf unbestimmte Zeit hier. Die Zeit vergeht beim quatschen wie im Flug. ¼ des Daches ist bereits gedeckt. Wir sind zwar nicht die schnellsten machen es aber  auch beide zum ersten Mal.

13 Uhr. Es gibt Mittagessen. Plötzlich merke ich wie hungrig ich bin. Bratkartoffeln mit Maiskolben und Sqaush (Sowas ähnliches wie Zucchini) Alles total lecker. Eigentlich mag ich nicht so gerne Maiskolben, aber die sind super! Bio sagt Katrin J Dies zieht sich bis 15.30 Uhr. Ich versuche Internet zu bekommen um meine E-Mails zu checken, aber das funktioniert nicht richtig. Schade. Danach gehen wir Mädels in unser Haus um es auf zu räumen und Bo will uns zeigen wie der Kamin angeht. Schön warm! Als ich einen Besen holen will, steht Katrin in der Küche. Sie erzählt, dass das Internet zwischendurch total abgeschmiert ist und deswegen meine Seite nicht laden konnte. Ich erzähle ihr wie wichtig es mir gewesen wäre Internet zu haben und muss plötzlich anfangen zu weinen. Ich. Ganz allein. Ohne Familie ohne Freunde. Ich habe Heimweh! Am liebsten würde ich nach Hause fahren! Katrin nimmt mich in den Arm und tröstet mich. Sie kann das total verstehen. Heute würde Sie auch alleine reisen, aber in meinem Alter hätte Sie das auch noch nicht gemacht! Wir beneiden Anna und Sarah. Als ich gehen will ruft Katrin mir hinterher, dass ihre Arme immer offen sind und sie gerne zuhört! Sie ist toll! Total nett.

Mit dem Feuer in unserer Hütte ist es richtig gemütlich. Ich packe endlich meine Koffer aus. Ein bisschen mehr angekommen. Dabei weine ich noch ein bisschen und denke an meine Mama und meinen Schatz! Normal sind sie immer erreichbar und jetzt liegen so viele Kilometer zwischen uns! Kennt ihr das Gefühl, wenn so viele Leute um einen herum sind und man doch einsam ist? Ich kenne das gar nicht von mir. Wobei ich auch noch nie so wirklich alleine Weg war! Vor allem nicht als eine Beziehung so frisch war. Von Zuhause war ich schon öfter weg, aber immer war jemand bei mir. Und jetzt bin ich ganz alleine unterwegs. Ich bin mal gespannt.

Als wir fertig mit aufräumen sind, sitzen wir ein bisschen zusammen und quatschen. Eigentlich gibt es gar keinen Grund Heimweh zu haben. Alle sind so nett und haben mich so lieb aufgenommen. Trotzdem es ist was anderes! Katrin meinte eben, in einer Woche sieht das schon ganz anders aus. Da kenne ich alle besser und sie kommen mir nicht mehr so fremd vor und ich solle keine Angst haben Englisch zu reden. Das kommt mit der Zeit! Ich gebe mir Mühe und stelle fest: Das meiste was Jess erzählt verstehe ich und auch Sie versteht was ich ihr sagen will! Sie ist schon seit 3 Wochen hier. Zuerst hat Sie mit ihrer Familie Verwandte in Stockholm besucht und ist dann hier her gereist. An einem Wochenende hat sie dann nochmal alleine Verwandte in Malmö besucht. Sie ist noch 2 Wochen hier und noch viel weiter weg von Zuhause als ich.  Sarah schwärmt davon, wie schön Öland und Stockholm ist! Ich freue mich schon so sehr es selber zu sehen! Am 28. September ist irgendwas auf Öland los und da nimmt Katrin uns hin mit J Und am Sonntag fahren Bo und Sie nach Öland um Fenster abzuholen. Katrin hat angeboten, dass wir mitkommen können und sie uns später einsammeln oder wir mit dem Bus zurück kommen. Darauf bin ich super gespannt!

Dann gehen alle raus und ich bin alleine. Ich nutze kurz die Zeit um mit Alex zu telefonieren. Leider ist der Empfang schlecht und Katrin kommt mit Alex und Marlen rein. Die beiden neues aus Deutschland. Sie trampen ein bisschen durch Schweden. Wir unterhalten uns ein bisschen und Katrin erzählt, was Sie in unserem Häuschen noch so alles machen will und wir spinnen alle mit ihr. Als die drei wieder weg sind, bin ich mit Sarah alleine. Und Sie meinte das Wetter ist echt mies und würde Sie voll runter ziehen. Eigentlich will Sie gerade gehen aber wir verwickeln uns in ein Gespräch. Und dann packt uns die Lust und wir räumen um! Hübsch sieht es hier jetzt aus und noch viel Gemütlicher! Sarah ist echt cool! Jetzt freue ich mich gleich mit meinem Freund zu telefonieren und ihm auch was Positives erzählen zu können und nicht nur so negative Gefühle. Ich gehe ein bisschen positiver an alles ran! Ach Mareike… Das wird schon! Denke ich mir nur. Ich muss mich einfach neu finden und kennen lernen. So viele Gefühle die ich von mir selber nicht kenne. Früher hätte ich gesagt, Pah Heimweh! Was ist das und wie buchstabiert man das. Heute kenne ich es selber! Aber Sarah meinte das legt sich mit der Zeit! Und ich bin ganz optimistisch! Auch mit dieser Situation werde ich klar kommen und Sie meistern! :)

 

Und jetzt gibts Essen!

Also bis dann :*

 

Schatz Ich liebe dich